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Dr. Loges und der Stretcher nach Maß

Ein Stretcher für die Dr. Loges & Co. GmbH: „Was meinen Sie, wie das auf den Rücken geht“

Auf der einen Seite benötigt mit Dr. Loges ein mittelständisches Unternehmen für seine wachsende Produktion eine Stretch-Maschine nach Maß. Auf der anderen Seite unterstützt die IGEPA group Familienunternehmen beim Wachstum, indem sie individuelle Lösungen findet. Perfekte Partner, wie sich herausstellen soll. Weshalb genau, und wie es dazu kommt, lesen Sie hier. 

Mann mit Palette an Stretcher nach Maß

Der neue Stretcher trägt bei Dr. Loges entscheidend zur Entlastung der Mitarbeiter bei. Kein Wunder bei bis zu 60 Paletten, die am Tag umwickelt werden müssen. © IGEPA

Zwei Unternehmen aus ein und demselben Holz

Ein Stretcher nach dem Baukasten-Prinzip: Das Mittelstandsunternehmen Dr. Loges & Co. GmbH sucht eine Maschine, die optimal auf seine Räumlichkeiten zugeschnitten ist – im wahrsten Sinne des Wortes. Und genau die liefert IGEPA.

Am Ende ergibt alles Sinn: Kaum verwunderlich, dass gerade ein Unternehmen der IGEPA group die perfekte Lösung für Dr. Loges in Winsen gefunden hat – treffen hier doch quasi zwei Familiengeschichten aufeinander. Man könnte auch sagen: Die Mitarbeiter der IGEPA group und Dr. Loges sind aus demselben Holz geschnitzt. Doch fangen wir von vorne an.

Dr. Loges & Co. GmbH: Familiengeschichte – der erste Teil

Irgendwo zwischen Elbe und Lüneburger Heide, dort, wo Niedersachsens Grenze auf die von Hamburg trifft, liegt Winsen. Hier hat die Dr. Loges & Co. GmbH seit 1965 eine Heimat gefunden. Sie entwickelt, produziert und vertreibt Phytopharmaka, homöopathische Arzneien und Vitalstoffpräparate.

Übernahme? Nein danke!

Was mit Firmengründer Werner Loges vor 60 Jahren in einer Dreizimmerwohnung in Hamburg begann, ist mittlerweile zu einem Mittelstandsunternehmen mit 147 Mitarbeitern gewachsen. Mehr als 50 Produkte führt Dr. Loges inzwischen und bedient so die vielfältige und stetig wachsende Nachfrage vieler Therapeuten und Patienten. „Verführerische Übernahmeangebote“ durch die Großindustrie lehnt das Unternehmen jedoch bis heute ab. Nur so blieben laut Firmenvater Werner Loges, der 2017 verstarb, die Grundsätze gewahrt. Zu diesen gehört die Suche nach “gesundheitsrelevanten Lösungen auf natürlicher Basis” genauso wie “ein Team neugieriger Experten, das sich respektiert und gegenseitig vorantreibt”. Eine Philosophie, die bis heute hochgehalten wird und dem Wachstum von Dr. Loges keinerlei Abbruch tut.

Fünf Mitarbeiter zum Folienwickeln

Doch wer stetig wächst, sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert. Neue Präparate, erhöhte Produktion und steigende Nachfrage erfordern mehr Raum und Material zum Verpacken und Versenden: zahlreiche Arznei-Schachteln werden verpackt in größere Kartons, die wiederum gestapelt auf Paletten, sicher mit Stretchfolie umwickelt, bereit zum Versand stehen.

„Bis zu fünf Kollegen haben hier bis vor Kurzem noch per Hand die ganzen Paletten mit Folie umwickelt“, erzählt Sebastian Trost. „Tagtäglich. Mehrere Stunden. Immer im Kreis herum.“ Der Teamleiter Expedition, bei Dr. Loges für den reibungslosen Versand und die Logistik zuständig, hat da selbst oft Hand angelegt. „15 bis 20 Paletten Minimum am Tag, es konnten auch schon mal bis zu 60 werden. Da reißen Sie schon einige Kilometer runter“, erzählt er.

„Was meinen Sie, wie das auf den Rücken geht?“ Der 30-Jährige steht in der Versandhalle und plaudert aus dem Nähkästchen. Und er lächelt dabei, während er auf den maschinell betriebenen Stretcher blickt, der ihm und seinen Kollegen heute viel Arbeit abnimmt. Und die Rückenschmerzen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg.

Zu kleine Räume für klassische Stretcher

„Uns konnte keiner helfen“, erinnert sich Trost. „Die klassischen Stretcher sind Massenproduktionen, drei Meter Minimum, ausgelegt für riesige Lagerhallen – die passen nicht in unsere Räume. Die Decken sind einfach zu niedrig.“ So ging das alte Spiel von Hand weiter. Tag für Tag. Dabei lag die Lösung so nah ...

Vordehnung Folie im Stretcher
Der neue Stretcher erfüllt auch Sonderwünsche: Die Folie wird bereits vor dem Wickeln vorgedehnt und ermöglicht so das „sanfte Einwickeln“ besonders leichter Kartons. © IGEPA

IGEPA: Familiengeschichte – der zweite Teil

Aus dem Vertrieb der E. Michaelis GmbH & Co. – einem Unternehmen der IGEPA group – stammt Jan Wohlers. Er kehrt schon seit zwei Jahren bei Dr. Loges ein und aus. Als persönlicher Kundenberater ist er nicht nur mit zahlreichen Mitarbeitern per Du, er hat das Familienunternehmen auch beim Wachsen begleitet. Ob Paletten, Papier, Etiketten oder Folien – alles bei Dr. Loges stammt aus der Produktion der  E. Michaelis GmbH & Co. und läuft über den Schreibtisch von Jan Wohlers. Man könnte sagen, der 50-Jährige ist so etwas wie der gern gesehene Schwiegersohn im Winsener Familienunternehmen.

„Da muss es doch eine Lösung geben“

„Eines Tages war ich mal wieder auf Firmenbesuch und Sebastian Trost erzählte mir so ganz nebenbei von dem Stretcher-Problem“, berichtet Jan Wohlers. „Da muss es doch eine Lösung geben, dachte ich mir.“ Schließlich sitzt Wohlers direkt an der Quelle – vertreibt die IGEPA group doch nebst Papier und Co. auch Großmaschinen rund um das Thema Versand. Und eine Lösung gab es.

Maschine nach Baukasten-Prinzip

Keine sechs Monate dauerte es vom ersten Gespräch zwischen den beiden Herren bis zum fertig aufgebauten Stretcher. Eine Maschine nach dem Baukasten-Prinzip, individuell angefertigt für Dr. Loges. „Wir haben uns nicht nur der niedrigen Deckenhöhe angenommen, das Ding von rund drei Metern auf 1,90 Meter gekürzt und quasi neu gebaut“, erzählt Wohlers. Auch Sonderwünsche wurden berücksichtigt: „Dr. Loges versendet sehr leichte Kartons. Da kann man nicht mit einer starken Zugkraft die Palette umwickeln, sonst fällt alles zusammen.“ Jetzt wird die Folie bereits vor dem Wickeln gedehnt und ermöglicht so das „sanfte Einwickeln“ der Kartons. Noch ein Punkt, der sonst nicht mit einem Stretcher aus dem Standardsortiment möglich gewesen wäre.

 

Dr.-Loges-Produkte in Kartons auf Paletten
Der neue Stretcher trägt bei Dr. Loges entscheidend zur Entlastung der Mitarbeiter bei. Kein Wunder, bei bis zu 60 Paletten, die am Tag umwickelt werden müssen. © IGEPA

„Das rechnet sich für viele nicht“

Warum aber konnte E. Michaelis von der IGEPA group das bewerkstelligen, wozu andere nicht in der Lage waren? Es sei nur eine Vermutung, so Wohlers, aber die Betonung liege hier nicht auf dem Können, sondern dem Wollen. „Individuelle Anfertigungen dauern. Das rechnet sich für viele nicht. Der Markt deckt eben nur die Masse ab.“ Die IGEPA group sieht das anders. Zur Freude von Dr. Loges. „Kundennähe und individuelle Betreuung stehen bei uns an vorderster Stelle“, betont Wohlers. „Wir arbeiten teilweise viele Jahre mit unseren Kunden zusammen. Da versucht man, sich zu helfen.“ Familie eben. Und eine Geschichte von Grundsätzen.

Kein Stellenabbau in Sicht

Jan Wohlers und Sebastian Trost spazieren durch die Lagerhalle und plaudern angeregt. Im Hintergrund Mitarbeiter, die nicht mehr per Hand wickeln müssen und sich dafür anderen Aufgaben widmen können. Arbeitsplätze gingen übrigens nicht verloren durch den neuen Stretcher. Im Gegenteil: Das Unternehmen hat sogar aufgestockt. Dr. Loges wächst weiter. Und alle haben gewonnen.

Mitarbeiterin neben Speedman Pro
Kürzlich durfte sich Anja Krohne über ihren neuen Weggefährten freuen: Speedman Pro erledigt für sie nun das Reißen des Schrenzpapiers. © IGEPA

Epilog: Neues Familienmitglied reißt sich um Arbeit

„Ach, Frau Krohne – wie geht es unserem Speedman?“, ruft Wohlers und biegt ab in einen kleinen Raum mit Regalen, bis an die Decke gefüllt mit Dr. Loges-Produkten. An einem Schreibtisch steht eine zierliche Frau, die kleinere Pakete für den Versand vorbereitet. Neben ihr eine Maschine, aus der sie Schrenzpapier zur Polsterung der Ware entnimmt. Bis vor kurzem noch hat Anja Krohne das Papier selbst von einer großen Rolle abgerissen. 450 Meter am Tag.

Diesen Umstand bemerkte Wohlers bei einem Besuch. Und beglückte  die Frau aus dem Versand mit dem Speedman Pro – einer weiteren Maschine aus dem Sortiment der IGEPA group. Anja Krohne lächelt, nein, sie strahlt. „Absolut fantastisch läuft es“, sagt sie. „Und schauen Sie mal!“ Die Frau aus dem Versand hat der Maschine liebevoll zwei Augen aufgeklebt. Ein weiteres Familienmitglied, sozusagen.

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